dreamy

[info]joeli


Was ich noch zu sagen hätte ...

...dauert eine Zigarette und ein letztes Glas im Stehn


Bunny-Alarm
dreamy
[info]joeli
Nur noch mal so, weil die beiden so süß sind:



Kleines Nickerchen hinterm Käfig

Es ostert sehr
Fred
[info]joeli
Ja ja, und an Ostern gibt es - ganz klar - Hasen. Oder vielmehr: Kaninchen. Nicht doch auf den Tisch, nein!!!
Zwei süße kleine Mümmelmänner bereichern seit letzten Montag unser Familienleben. Ich hab sie vom Tierschutzverein Seligenstadt geholt, sie sind schon ein bisschen fortgeschritten vom Alter her (6 Jahre), aber das Verfallsdatum ist hoffentlich noch lange nicht erreicht.

Bastel, der Beherzte


und Wastel, der Wollige

Er hat auch Augen, seht nur.

Die beiden leben sich ganz gut hier ein und finden ihre neue Umgebung anscheinend akzeptabel. Na ja, wir geben uns auch Mühe.
Sie sind von klein auf zusammen und lieben sich sehr, sie finden nichts schlimmer, als getrennt zu werden, selbst wenn es nur für ein paar Minuten ist oder nichts als ein Gitter zwischen ihnen steht.

Unsere Katzen sind interessiert, aber da Bastel und Wastel keine Angst vor ihnen haben und ihnen entgegenhoppeln, wenn sie mal vorbeischauen, betrachten sie die beiden eher vorsichtig-argwöhnisch und gehen lieber stiften, als sie zu nah an sich ranzulassen. Echte Helden, die Katzen ;-). Am liebsten legen sie sich neben den Käfig oder das Freigehege, solange die Kaninchen sicher hinter Gittern sind. Man weiß ja nie...

Euch allen noch ein wundervolles Osterfest
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Das Mika-Konzert in Wiesbaden
Fred
[info]joeli
Mika in Wiesbaden

Also erst einmal vorweg: Meine ursprüngliche Befürchtung, mich allein in einer Schar 12-Jähriger wiederzufinden hat sich nicht bestätigt. Im Gegenteil, ich war überrascht: Nach meiner Einschätzung war der Ü30-Anteil deutlich höher als der der U20er. Was im Prinzip natürlich ganz angenehm war, andererseits die Hoffnung auf freie Sicht bis zum Mittelmeer (oder wenigstens bis zur Bühne) vereitelte. Anscheinend hat sich auch in der Erwachsenenwelt herumgesprochen, dass Mika gute Musik macht.
Beim Eintreten in den Schlachthof wurden wir Handtaschentussis auf Waffen und Deosprays kontrolliert … zumindest nehme ich das an, denn beim Nachhausegehen stand eine ganze Reihe kleiner bunter Spraydosen am Tresen vor dem Ausgang – konfiszierte potentielle Flammenwerfer? Egal.
Die Luft war schon beim Eintreten ziemlich verbraucht, und während des Konzerts habe ich mich des öfteren gefragt, wo Mr. Penniman eigentlich den Sauerstoff hernimmt, um solche Töne zu produzieren und dabei gleichzeitig wie ein Irrwicht über die Bühne zu hüpfen, AUF dem Klavier zu tanzen, etc. Aber ich greife vor.

Erst einmal kam die Vorgruppe „Jack Beauregard“. Bis die Jungs sich die Instrumente griffen, dachte ich, die gehören zum Aufbau-Team (in ihren Jeans und Trainingsjacken, die aussahen, als hätten sie sie von Papa geerbt…). Dann die Überraschung: Sie fingen an, Musik zu machen. Ähm… Jungs, nehmt es mir nicht übel, aber geht mal zum Styling-Berater, Tanzkurs, Friseur, und hört mit den Drogen auf! Ich meine, wer Joe Cocker schon mal auf der Bühne gesehen hat, denkt ja, es geht nicht schlimmer. Aber weit gefehlt. Der Sänger von Jack Beauregard kanns. Nicht, dass seine Stimme schlecht wäre, auch die Musik war eigentlich gefällig – wenn man z.B. unter Einschlafstörungen leidet, kann ich die wärmstens empfehlen.

So betätigten die beiden sich also mit Gitarre, Keyboard und Glockenspiel als Valium auf vier Beinen – aber das Publikum war nett. Sie wurden mit freundlichem Applaus und vereinzelten Jubelrufen begrüßt – und sogar verabschiedet, was schon was heißen will. Ich frage mich, was Mika hinter der Bühne davon mitgekriegt hat. Ob er sie gehört hat? In diesem Fall muss die Bestürzung groß gewesen sein. Aber er wäre nicht Mika, wenn er es nicht geschafft hätte, das eingeschläferte Publikum innerhalb von Sekunden wieder aufzuwecken.

Die Wartezeit zwischen Mika und den wandelnden Sedativa war erträglich. Auf der letzten Tournee hat er die Geduld seiner Zuhörerschaft ja ziemlich auf die Probe gestellt, aber knapp eine halbe Stunde, nachdem die Vorgruppe das Feld geräumt hatte, ging es schon los. Keine langen Vorreden, sondern mitten ins Geschehen stürzte er das Publikum. Der erste Act erinnerte mich ein wenig an französische Spielfilme … ein bisschen schwer zu verstehen, eine gewisse Tristesse bis hin zu Verzweiflung und Rebellion wurde inszeniert – möglicherweise eine Aufarbeitung seiner Schulzeit.

Und dann legte ER richtig los. Der Kontrast zur Vorgruppe hätte größer nicht sein können. Ein Energiebündel samt und sonders. Laut, lebhaft, skurril und farbenfroh. Wir da unten haben schon vom Zuschauen geschwitzt, der Derwisch im Rampenlicht hat sich dazu noch richtig verausgabt. Immer wieder habe ich mich gefragt, wo er noch Luft zum Singen hernimmt (und dabei noch die höchsten Töne sicher trifft). Bei seiner Tanzeinlage auf dem Klavier habe ich echt Angst um ihn gehabt. Abgesehen davon, dass das Teil bedenklich zu schwanken begann, war die Tanzfläche da oben ja auch nicht gerade groß. Er lieferte seinem Publikum eine routinierte und großartige Show.
Dabei hatte man aber nie das Gefühl von „Star-Allüren“. Er war erfrischend bescheiden und natürlich. Er flaxte mit dem Publikum herum, ließ sich einmal sogar in ein „längeres“ Gespräch mit einem extra aus Brasilien angereisten Fan ein – als dies jedoch auszuufern drohte, fragte er sie lächelnd, ob ihr bewusst sei, dass an die 2000 Zuhörer im Saal und außerdem noch sämtliche Zuhörer von hr3 diesem „privaten“ Gespräch lauschen würden.

Manchmal hatte ich den Eindruck, dass er sich sein Publikum etwas lebhafter gewünscht hätte. Es schien nicht ganz so euphorisch auf seine Aufforderungen zum Mitmachen einzugehen – was einerseits an dem deutlich gestiegenen Durchschnittsalter und der damit einhergehenden Kniearthrosen, aber andererseits auch dran liegen könnte, dass er sie mit „Guten Abend Darmstadt“ begrüßte, falls mich mein zugegeben nicht ganz zuverlässiges Gehör nicht getäuscht hat. Man möge mir verzeihen, es war ziemlich laut und hinter mir standen drei Besucher aus Frankreich, deren Geschnatter kaum jemals abriss (man muss ihnen aber zugute halten, dass sie beim Mitsingen die Töne trafen und die Texte beherrschten). Vielleicht hat es aber auch nur mit der Eigenart der Wiesbadener zu tun. In der Woche vor dem Konzert habe ich auf einer privaten Feier erfahren, dass man, wenn man Kontakt sucht, nach Mainz geht, wenn man in Ruhe gelassen werden will, nach Wiesbaden. Das hat was mit Mentalitäten, Franzosen und Preußen und verschiedenen Rheinseiten zu tun und nichts mit Mika. Aber wenn Mika es gewusst hätte, dann hätte er sein Konzert vielleicht lieber in Mainz gehalten.

Er hat sich charmant dafür entschuldigt, dass sein Deutsch noch genauso schlecht sei wie vor zwei Jahren – hat aber immer wieder deutsche Sätze mit eingebracht, was natürlich gut ankam (zumal diese süßen kleinen Grammatikfehler und der Akzent jedes anglophile Herz höher schlagen lässt).
Mit riesigen Luftballons und Lametta-Kanonen machte er aus dem Saal gegen Ende der Show einen Kindergeburtstag im ganz großen Stil, für den sich auch die Erwachsenen begeistern konnten.
Gegen halb elf waren sie plötzlich fertig, machten das Licht aus und verließen die Bühne – und ich dachte schon, Mann, der meint’s ernst, der gibt keine Zugaben. Aber natürlich kamen sie alle frisch und in Windeseile umgezogen wieder heraus und gaben noch mal richtig Gas. Dann verschwanden sie erneut und das Publikum musste noch ein bisschen toben, bis sie zum fulminanten Lollipop-Finale ausholten. Das Intro spielten sie mit verteilten Rollen auf riesigen Blechmülltonnen – es war ohrenbetäubend, genial und atemberaubend, vor allem weil sich das Tempo zum Ende hin immer mehr steigerte. Er hat wirklich alles gegeben und man ging befriedigt, mit klingenden Trommelfellen und einem Hauch von Wehmut im Gepäck, weil man ihn nicht mit nach Hause nehmen durfte.

Zum Trost habe ich im Auto als erstes die Mika-CD eingeschoben, denn wer glaubt, dass ich nach so einem Konzert mikasatt gewesen wäre, der hat sich gründlich geirrt. Und wenn er wiederkommt, ratet mal, wo ich dann bin?


MIKA in Wiesbaden
George
[info]joeli
Okay, ich habe mich bekehren lassen. Das neue Album gefällt mir sehr, so sehr, dass ich es den ganzen Tag rauf- und runterhören kann, und jetzt will ich ihn auch mal live erleben (nachdem ich Freddy nun leider doch um ein paar Jahre verpasst habe).
Gibt es hier zuuufällig jemanden, der am Sonntag (21.03.) auch auf das Mika-Konzert nach Wiesbaden geht/fährt/beamt? Meine Freundin hat mich schon vorgewarnt, dass ich wahrscheinlich die einzige Erwachsene unter lauter kreischenden 12-Jährigen sein werde ... (wer hat eigentlich behauptet, ich sei erwachsen?). Der Vorteil an 12-Jährigen ist natürlich, dass ich sie vermutlich locker überrage und so eine ungetrübte Aussicht auf das Sahneschnittchen habe. Zu irgendwas außer Hochwasserhosen und zu kurzen Blusen müssen 181 cm schließlich gut sein ^^
Ob man das Gekreische eigentlich mit Sirupbonbons in den Griff bekommt? Ich könnte mir vorsorglich die Taschen damit vollstopfen und sie an die Umstehenden (zwangs-)verteilen - ich möchte ja eigentlich die Musik hören, nicht das hysterische Gequietsche sexuell unausgelasteter Teenager.
Also, wäre schön, wenn man sich sähe. Ansonsten gibt es nächste Woche einen ausführlichen Erfahrungsbericht von einer inzwischen schon mächtig von Vorfreude gepackten
Joeli.

Schreibhemmung
dreamy
[info]joeli
Music - John Miles - still makes my heart beat faster whenever I hear it, after all those years.

Fußball, Weiße Riesen und Rote Zwerge, oder waren die blau?
George
[info]joeli
Nein, ihr werdet hier nichts über die heutige Bremer Schmach zu lesen bekommen. Erstens haben diejenigen, die es interessiert, vermutlich selbst mitgelitten (oder mitgejubelt, so sie denn auf Wolfsburger Seite waren), zweitens haben die anderen, also die Fußball-Verweigerer, ihre Zeit mit anderen sinnvollen Dingen verbracht und keine Lust, sich jetzt irgendeine unqualifizierte Spielanalyse reinzuziehen (die ich gar nicht geben kann, weil ich in dieser Zeit meinen Garten gepflegt habe). Genau genommen interessiert mich die Bundesliga genausoviel wie die Champignon-Liga, oder wie das heißt.

Fußball, das ist eine spannende Sache, wenn man am Feldrand steht und den eigenen Zwerg anfeuert - nicht, ob die Brasilianer von der einen deutschen Mannschaft besser waren als die von der anderen. Unsere D-Jugend hat nach einem ziemlich miesen Saisonbeginn, wo sie sich praktisch von jedem haben verkloppen lassen, die letzten sechs Spiele in Folge gewonnen, sogar gegen die bis dahin ungeschlagenen Tabellenführer. Jawohl! Zweimal sogar. Hin und rück. Das Wunder von Kläämschd (wie die Eingeborenen das heimatliche Kaff liebevoll in breitester Odenwälder Mundart verunzieren). Zwar konnte ich nicht dabei sein, aber mein Göttergatte hat mir (atemlos und mit den Nerven runter) einen umfassenden Bericht über dieses letzte Spiel und die glänzende Leistung unseres gemeinsamen Sprösslings gegeben. Wir sind stolz wie Oskar. Er hat das Siegtor erzielt.

Als die Clementine uns noch jeden Tag kurz vor achtzehn Uhr weis(s)machen wollte, dass Ariel nicht nur sauber, sondern sogar rein wäscht, war auch der Weiße Riese von der Konkurrenz nicht faul. Er hat diese Fußballmama beglückt, die wonniglich mit den Bettüchern um die Wette strahlte und dabei ihre ca. 1,5 km lange Wäscheleine voller makellos sauberer Fußballtrikots begutachtete. Als Mitglied eines völlig fußballerfreien Haushalts konnte ich mich damals nur wundern. Wieso muss die Gutste so viele Trikots waschen? Und warum strahlt sie so darüber, dass ihre (volle) Leine so lang ist? Nun ja, inzwischen weiß ich es.

Seit mein Zwerg Großfeld spielt, ist die Waschlast ja auf mehrere Rücken verteilt, was einerseits den Vorteil hat, dass man nicht mehr so oft drankommt, andererseits den Nachteil, dass es jetzt dafür auch doppelt so viele Trikots, Hosen und Stutzen sind wie früher. Der Satz "Mama, du musst übrigens unsere Trikots heute noch waschen, die brauchen wir nämlich morgen wieder" macht auch vor heiligen Feiertagen nicht halt (Gottseidank ist der Schlumpf inzwischen nicht nur größer, sondern manchmal auch schlauer als früher und sagt sowas am Donnerstagmorgen, nicht erst abends beim Schlafengehen).
Hier zeigt sich jedoch selbst im trüben Licht meiner 60-Watt-Waschküchenglühbirne, dass auch der Weiße Riese mit seiner ergiebigen Waschkraft an Grenzen stößt, wenn es um Gras- und Erdflecken auf weißen Trikots und Stutzen geht. Von wegen! Mir ist ehrlich gesagt schleierhaft, wieso jemand sowas kauft - wieso jemand sowas herstellt! Weiße Stutzen! Gaga?

Als ich die Trikots tags darauf, glücklicherweise rechtzeitig trocken, von der Leine nahm, musste ich aber doch staunen. Diese Teile sind so groß, die würden auch Mr. Proper passen. Und der ist ziemlich groß. Im Gegensatz zu einigen unserer Spieler ...
Und wieder ist ein Rätsel gelöst. Das Wunder von Kläämschd hat eine einfache und plausible Erklärung: Die Jungs sind endlich so weit gewachsen, dass sie nicht mehr über den Saum ihrer Hemden stolpern ;-)

Dampf
Sirius Orlando Bailan
[info]joeli
Kennt Ihr das auch, dass einem ein einziger dämlicher Anruf oder so den ganzen Tag versaut?
Heute ging es um zwölf Euro irgendwas, die sich nach Ansicht eines meiner Vorgesetzten zu viel auf meinem Konto befinden.
Dazu muss ich erklären, wie es dazu kam: Im August hatte ich zwei Tage Urlaub eingereicht, um an einer Wochenendschulung für den Tanzsport teilzunehmen, nämlich den betreffenden Samstag und den nachfolgenden Montag. Als ich am Dienstag pünktlich um halb fünf bei der Ablagestelle ankam, waren die Zeitungen schon weg. Der besagte Vorgesetzte hatte anscheinend die Aushilfe für drei Tage engagiert. Heute rief er also an mit dem Anliegen, die zwölf Euro irgendwas bei mir abzuholen, um sie der Vertretungskraft zu bringen, die an dem Tag ja die Arbeit für mich gemacht hatte ...
Hallo? Jemand zu Hause?
Ich konnte im ersten Moment nicht wirklich glauben, dass er das ernst meint. Schließlich war ich da und bereit, meine Arbeit zu erledigen (und aus meiner Sicht ist das Aufstehen um viertel nach vier der härteste Teil des Jobs). Er hielt dagegen, dass die Arbeit ja nun nicht von mir gemacht worden sei, ich also keinen Anspruch auf die Bezahlung dieses Tages habe. Ich habe ihn gefragt, ob der Firmenetat wirklich derart knapp bemessen ist, dass so ein kleines Missgeschick in der Planung damit nicht abgedeckt werden kann (12 Euro!). Da es sich im Prinzip um seinen Fehler handelte, habe ich ihm empfohlen, das Geld von seinem Konto zu nehmen. Da war er doch tatsächlich sauer ...

Ich hätte ihn echt mal fragen sollen, was er in dem Laden eigentlich verdient, und ob er es für gerechtfertigt hält, Arbeitszeit, Telefongebühren und Benzin mit solchen Aktionen zu verschwenden.

Am meisten ärgere ich mich allerdings darüber, dass ich nicht aufhören kann, mich darüber aufzuregen. Nicht mal die Packung Marc de Champagne-Pralinen vom Aldi hat geholfen. Nein, ich habe sie nicht alle verputzt, ich habe mich beim Futtern der vier Trösterchen darüber aufgeregt, dass ich jetzt wieder zusätzliches Hüftgold anlagere, nur weil Herr E. nicht rechnen kann. Ich glaube, ich brauche dringend eine Tasse Tee. Eine hübsche kleine FF über meine Lieblingsmarauder würde natürlich auch helfen ...

Fanfiktion
dreamy
[info]joeli
So, es ist vollbracht. Meine Challenge-Geschichte zum Thema "Verlorener Sohn" hat einen (zumindest mich) befriedigenden Abschluss gefunden und ist nun in ganzer Länge in der [info]heulende_huette nachzulesen. Es wird irgendwann, wenn die Challenge zu Ende ist und ich das Teil dann auf meiner FF.de-Seite posten darf, auch noch eine Fortsetzung geben (Stücke davon schwirren schon wieder durch meinen Geist). Es ist wirklich seltsam, was so ein Challenge-Thema bewirken kann. Ich hätte im Leben nie gedacht, dass ich jemals eine Geschichte schreiben würde, in der Harry eine tragende Rolle spielt (und dann auch noch Slash - omg!). Ich dachte immer, Harry überlasse ich J.K., das ist ihr Baby, und alles, was über ihn Interessantes zu sagen war, hat sie bereits gesagt. Ich kümmere mich lieber um die von ihr stiefmütterlich behandelten Nebencharaktere, da ist Spielraum für meine Fantasie. Und doch ist es passiert. Immerhin spielt die Story so weit in der Zukunft (nach dem gruseligen Epilog), dass es wieder Freiräume gibt, die J.K. freundlicherweise noch nicht mit dem Ableben weiterer für Harrys seelisches Wohlergehen relevanter Nebencharaktere ausgefüllt hat.

Katzenschreck und Discofox
George
[info]joeli
Ist das zu glauben? Da schwebt ein Werbebanner über MEINER Seite, auf der steht, ich soll mir (m)einen Katzenvertreiber aussuchen (Firma KATZENSCHRECK!) - über MEINER Seite!!! Gibt es denn noch deutlichere Möglichkeiten zu zeigen, dass ich ein Katzen-FAN bin?

Okay, soviel zu der "passenden" Werbung auf meiner Seite *shakefist*

Die gute Nachricht: Mein PC ist wieder heile. Etwas lauter zwar als vorher, was daran liegt, dass das neue Motherboard nicht so ganz ins alte Gehäuse passt, bzw hinten keine Abdeckung mehr dran war (was weiß denn ich? Fragt mich bitte nicht nach Details). Also, er brummt in einem etwas enervierenden oberen Frequenzbereich, so kurz unter nächtlichen Stechmückenattacken, aber ansonsten läuft er wieder wie's Lottchen. Und er hat alle seine (bzw. meine) Daten noch :). Ein ganz großes HOCH auf meinen Bruder. Und auch auf den Göttergatten, der dann doch noch mit der entsprechenden Software kam und mal gründlich aufgeräumt hat, so dass sich das Teil jetzt auch in einer angemessenen Zeit rauf- und runterfährt. Einen (nicht ganz) neuen Bildschirm hab ich auch von meinem Sohn geerbt, der nur noch die Hälfte des Platzes auf dem Schreibtisch einnimmt.

Was war sonst noch los? Ein Wochenende voller Tanz und Musik, was will Frau mehr? Okay, es war anstrengend, geistig, körperlich und sonst auch, aber eine echte Offenbarung, die Discofox-Fortbildung in Ober-Beerbach. Am ersten Tag habe ich dank der Sperrung etlicher Ortsdurchfahrten und einem leicht übersteigerten Selbstvertrauen in Sachen Ortskenntnis die kleine Odenwald-Rundreise gemacht und für die Anfahrt dann doch etwas länger gebraucht als gedacht, was aber nicht so schlimm war, weil ich ausnahmsweise mal rechtzeitig losgefahren war und der Umweg im Zeitrahmen geblieben ist. Nachdem ich also ungeplanterweise durch Semd, Klein-Zimmern, Groß-Zimmern, Spachbrücken, Rossdorf, Ober-Ramstadt, Traisa, Darmstadt, Eberstadt und Seeheim gefahren war (kann sein, dass ich noch ein paar vergessen habe, ich kann mir ja nicht jedes Kleinkleckerdorf merkeln), kam ich doch noch fast gut gelaunt in Ober-Beerbach an. Traf dort auf ein paar sehr liebe, lange nicht mehr gesehene Leute, die mich trotzdem wiedererkannten und freudig begrüßten, die Stimmung war von Anfang an prima.
Als es losging und Leute um mich herum anfingen zu tanzen, dachte ich, die sind vom anderen Stern. Das, was ich vor ca. 150 Jahren in der Tanzschule als Discofox gelernt hatte, ging irgendwie anders. Waaaahnsinn, was sich da auf dem Sektor getan hat. Erst mal hatte ich etwas Schwierigkeiten, mich da einzufinden, wegen des irrsinnigen Niveaus, auf dem die meisten da getanzt haben. Latente Neidgefühle machten sich in mir breit. Hinzu kam eine gewisse Zwangslage (sind immer zu wenige Herren solo da ;-( ), so dass ich (fast zwangsläufig, dank des übertriebenen Längenwachstums in meiner Pubertät) mal wieder eine unfreiwillige, aber wenigstens schmerzfreie (und Gott sei Dank reversible) Geschlechtsumwandlung über mich ergehen ließ. Määähdels, ich sage euch: Meckert um Gottes Willen nicht so viel mit euren Tanzpartnern rum (so ihr denn welche habt), denn die müssen echt Schwerstarbeit leisten. Nicht so sehr im körperlichen Sinne, mehr geistig, und das fällt den Männern sowieso so schwer. Die müssen sich ihre eigenen Schritte merken, die Folge, wie man die Dame führt, wo man seine Hände hintun darf, am besten die Schritte der Dame auch noch, damit er sie richtig führt, er muss vorausplanen, die nötigen Signale senden, auf seine Haltung achten, um nicht wie ein Sack Kartoffeln dazustehen und dann auch noch den Takt treffen. Und das sind nur die Grundlagen. Wenn es ins Eingemachte geht, muss er noch viel mehr draufhaben. Also, Mädels: Auch wenn ihr eure Schritte schneller kapiert und den Takt besser trefft, gebt den Jungs 'ne Chance, das Gesicht zu wahren und hackt nicht auf ihnen rum, auch wenn es mal länger dauert.
So, nach diesem flammenden Plädoyer für das männliche Geschlecht wieder zurück zum Thema: Es war trotz der etwas frustrierenden Erkenntnis, dass meine Vorkenntnisse hoffnungslos veraltet und absolut mangelhaft waren ein wahnsinnig schönes Wochenende, auf dem ich sehr viel Spaß hatte und sehr viel gelernt habe. Einen ganz lieben Dank an die geduldige Dame, die es ertrug, meine Partnerin zu sein und all die hervorragenden Referenten.

Sternenhimmel
dreamy
[info]joeli
Für alle, die sich ein klein wenig für Astronomie erwärmen können (und ich weiß, es gibt da ein paar) : SIRIUS ist wieder da. Ja ja, ihr habt richtig gelesen. Wenn ihr es schaffen könnt, morgens kurz vor sechs aus dem Haus zu treten, und dann noch das Glück habt, an einer Stelle zu wohnen, wo der Horizont nicht durch Hochhäuser, Berge oder sonstige Hindernisse versperrt ist, dann könnt ihr ihn sehen. Tief im Süden. Er folgt als "Großer Hund" dem Sternbild "Orion" (der Orion ist recht leicht zu erkennen). Den ganzen "Großen Hund" kann man (noch) nicht sehen, aber Sirius ist leicht zu erkennen, denn er ist wirklich sehr hell (der hellste Stern überhaupt). So hell, dass man ihn erst mal für ein Flugzeug hält. Er flackert auch so ein bisschen, das liegt daran, dass er ein Doppelstern ist. Aber er bewegt sich nicht vom Fleck, daran kann man dann sehen, dass er eben KEIN Flugzeug ist, sondern tatsächlich ein Stern (bzw. zwei). Damit wäre dann offiziell das Winterhalbjahr eingeläutet ;-)

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