dreamy

joeli


Was ich noch zu sagen hätte ...

...dauert eine Zigarette und ein letztes Glas im Stehn


Der Kreis des Lebens
dreamy
joeli
Es gibt da ein wunder-wunder-wunderschönes Musicvideo auf Youtube. Ich muss jedesmal "RotzundWasser-Heulen", wenn ich es mir ansehe, aber es ist einfach soooo schön, dass ich es mir immer wieder ansehen muss.
Es berührt mich im Innersten. Abgesehen davon, dass es auch optisch ein kleines Kunstwerk ist. Überzeugt euch selbst:
https://www.youtube.com/watch?v=IdcN4BRpmGI
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Thank you, Europe....
Mika Stuttgart, Stuck in the middle
joeli
for ... what? Ah, yes - for nothing!

J.K.s neues Buch
Fred
joeli
Gestern Abend, beim Stöbern auf au..ble, auf der Suche nach einem neuen Hörbuch, fiel mir J.K. Rowlings Werk "Ein plötzlicher Todesfall" unter die Bestell-Maus. Voller Neugier flugs auf'n Pod geladen, denn was von J.K. kommt, kann ja eigentlich gar nicht schlecht sein, oder? Dachte ich. Drei Teile = 19 Stunden, 6 Minuten Hörgenuss. Dachte ich.

Hm, was soll ich sagen? Das Buch ist bisher so prickelnd wie eine Doppelstunde bei Professor Binns. Oder anders gesprochen: J.K. muss keine Bücher mehr schreiben, um sie zu verkaufen. Sie kann jetzt schreiben, was sie will, sie hat schließlich genug Geld. Wer erwartet, für sein Geld gut unterhalten zu werden, erlebt eine herbe Überraschung. Selten war ich nach so kurzer Zeit geneigt, das Teil einfach abzuschalten und wieder vom Player runterzuschmeißen - einzig mein Geiz hält mich davon ab. Schließlich hab ich das Teil bezahlt, vielleicht wird's ja doch noch irgendwann gut ... Wenn ich es lesen müsste (und nicht gleichzeitig stricken könnte), dann wär es jetzt auf ebay.

Nachgereicht
A man and his best friend
joeli
Ein Berg Coburger Fuchs

Nicht ganz ein Vlies, aber fast :-)
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Bunny-Alarm
dreamy
joeli
Nur noch mal so, weil die beiden so süß sind:



Kleines Nickerchen hinterm Käfig

Es ostert sehr
Fred
joeli
Ja ja, und an Ostern gibt es - ganz klar - Hasen. Oder vielmehr: Kaninchen. Nicht doch auf den Tisch, nein!!!
Zwei süße kleine Mümmelmänner bereichern seit letzten Montag unser Familienleben. Ich hab sie vom Tierschutzverein Seligenstadt geholt, sie sind schon ein bisschen fortgeschritten vom Alter her (6 Jahre), aber das Verfallsdatum ist hoffentlich noch lange nicht erreicht.

Bastel, der Beherzte


und Wastel, der Wollige

Er hat auch Augen, seht nur.

Die beiden leben sich ganz gut hier ein und finden ihre neue Umgebung anscheinend akzeptabel. Na ja, wir geben uns auch Mühe.
Sie sind von klein auf zusammen und lieben sich sehr, sie finden nichts schlimmer, als getrennt zu werden, selbst wenn es nur für ein paar Minuten ist oder nichts als ein Gitter zwischen ihnen steht.

Unsere Katzen sind interessiert, aber da Bastel und Wastel keine Angst vor ihnen haben und ihnen entgegenhoppeln, wenn sie mal vorbeischauen, betrachten sie die beiden eher vorsichtig-argwöhnisch und gehen lieber stiften, als sie zu nah an sich ranzulassen. Echte Helden, die Katzen ;-). Am liebsten legen sie sich neben den Käfig oder das Freigehege, solange die Kaninchen sicher hinter Gittern sind. Man weiß ja nie...

Euch allen noch ein wundervolles Osterfest
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Das Mika-Konzert in Wiesbaden
Fred
joeli
Mika in Wiesbaden

Also erst einmal vorweg: Meine ursprüngliche Befürchtung, mich allein in einer Schar 12-Jähriger wiederzufinden hat sich nicht bestätigt. Im Gegenteil, ich war überrascht: Nach meiner Einschätzung war der Ü30-Anteil deutlich höher als der der U20er. Was im Prinzip natürlich ganz angenehm war, andererseits die Hoffnung auf freie Sicht bis zum Mittelmeer (oder wenigstens bis zur Bühne) vereitelte. Anscheinend hat sich auch in der Erwachsenenwelt herumgesprochen, dass Mika gute Musik macht.
Beim Eintreten in den Schlachthof wurden wir Handtaschentussis auf Waffen und Deosprays kontrolliert … zumindest nehme ich das an, denn beim Nachhausegehen stand eine ganze Reihe kleiner bunter Spraydosen am Tresen vor dem Ausgang – konfiszierte potentielle Flammenwerfer? Egal.
Die Luft war schon beim Eintreten ziemlich verbraucht, und während des Konzerts habe ich mich des öfteren gefragt, wo Mr. Penniman eigentlich den Sauerstoff hernimmt, um solche Töne zu produzieren und dabei gleichzeitig wie ein Irrwicht über die Bühne zu hüpfen, AUF dem Klavier zu tanzen, etc. Aber ich greife vor.

Erst einmal kam die Vorgruppe „Jack Beauregard“. Bis die Jungs sich die Instrumente griffen, dachte ich, die gehören zum Aufbau-Team (in ihren Jeans und Trainingsjacken, die aussahen, als hätten sie sie von Papa geerbt…). Dann die Überraschung: Sie fingen an, Musik zu machen. Ähm… Jungs, nehmt es mir nicht übel, aber geht mal zum Styling-Berater, Tanzkurs, Friseur, und hört mit den Drogen auf! Ich meine, wer Joe Cocker schon mal auf der Bühne gesehen hat, denkt ja, es geht nicht schlimmer. Aber weit gefehlt. Der Sänger von Jack Beauregard kanns. Nicht, dass seine Stimme schlecht wäre, auch die Musik war eigentlich gefällig – wenn man z.B. unter Einschlafstörungen leidet, kann ich die wärmstens empfehlen.

So betätigten die beiden sich also mit Gitarre, Keyboard und Glockenspiel als Valium auf vier Beinen – aber das Publikum war nett. Sie wurden mit freundlichem Applaus und vereinzelten Jubelrufen begrüßt – und sogar verabschiedet, was schon was heißen will. Ich frage mich, was Mika hinter der Bühne davon mitgekriegt hat. Ob er sie gehört hat? In diesem Fall muss die Bestürzung groß gewesen sein. Aber er wäre nicht Mika, wenn er es nicht geschafft hätte, das eingeschläferte Publikum innerhalb von Sekunden wieder aufzuwecken.

Die Wartezeit zwischen Mika und den wandelnden Sedativa war erträglich. Auf der letzten Tournee hat er die Geduld seiner Zuhörerschaft ja ziemlich auf die Probe gestellt, aber knapp eine halbe Stunde, nachdem die Vorgruppe das Feld geräumt hatte, ging es schon los. Keine langen Vorreden, sondern mitten ins Geschehen stürzte er das Publikum. Der erste Act erinnerte mich ein wenig an französische Spielfilme … ein bisschen schwer zu verstehen, eine gewisse Tristesse bis hin zu Verzweiflung und Rebellion wurde inszeniert – möglicherweise eine Aufarbeitung seiner Schulzeit.

Und dann legte ER richtig los. Der Kontrast zur Vorgruppe hätte größer nicht sein können. Ein Energiebündel samt und sonders. Laut, lebhaft, skurril und farbenfroh. Wir da unten haben schon vom Zuschauen geschwitzt, der Derwisch im Rampenlicht hat sich dazu noch richtig verausgabt. Immer wieder habe ich mich gefragt, wo er noch Luft zum Singen hernimmt (und dabei noch die höchsten Töne sicher trifft). Bei seiner Tanzeinlage auf dem Klavier habe ich echt Angst um ihn gehabt. Abgesehen davon, dass das Teil bedenklich zu schwanken begann, war die Tanzfläche da oben ja auch nicht gerade groß. Er lieferte seinem Publikum eine routinierte und großartige Show.
Dabei hatte man aber nie das Gefühl von „Star-Allüren“. Er war erfrischend bescheiden und natürlich. Er flaxte mit dem Publikum herum, ließ sich einmal sogar in ein „längeres“ Gespräch mit einem extra aus Brasilien angereisten Fan ein – als dies jedoch auszuufern drohte, fragte er sie lächelnd, ob ihr bewusst sei, dass an die 2000 Zuhörer im Saal und außerdem noch sämtliche Zuhörer von hr3 diesem „privaten“ Gespräch lauschen würden.

Manchmal hatte ich den Eindruck, dass er sich sein Publikum etwas lebhafter gewünscht hätte. Es schien nicht ganz so euphorisch auf seine Aufforderungen zum Mitmachen einzugehen – was einerseits an dem deutlich gestiegenen Durchschnittsalter und der damit einhergehenden Kniearthrosen, aber andererseits auch dran liegen könnte, dass er sie mit „Guten Abend Darmstadt“ begrüßte, falls mich mein zugegeben nicht ganz zuverlässiges Gehör nicht getäuscht hat. Man möge mir verzeihen, es war ziemlich laut und hinter mir standen drei Besucher aus Frankreich, deren Geschnatter kaum jemals abriss (man muss ihnen aber zugute halten, dass sie beim Mitsingen die Töne trafen und die Texte beherrschten). Vielleicht hat es aber auch nur mit der Eigenart der Wiesbadener zu tun. In der Woche vor dem Konzert habe ich auf einer privaten Feier erfahren, dass man, wenn man Kontakt sucht, nach Mainz geht, wenn man in Ruhe gelassen werden will, nach Wiesbaden. Das hat was mit Mentalitäten, Franzosen und Preußen und verschiedenen Rheinseiten zu tun und nichts mit Mika. Aber wenn Mika es gewusst hätte, dann hätte er sein Konzert vielleicht lieber in Mainz gehalten.

Er hat sich charmant dafür entschuldigt, dass sein Deutsch noch genauso schlecht sei wie vor zwei Jahren – hat aber immer wieder deutsche Sätze mit eingebracht, was natürlich gut ankam (zumal diese süßen kleinen Grammatikfehler und der Akzent jedes anglophile Herz höher schlagen lässt).
Mit riesigen Luftballons und Lametta-Kanonen machte er aus dem Saal gegen Ende der Show einen Kindergeburtstag im ganz großen Stil, für den sich auch die Erwachsenen begeistern konnten.
Gegen halb elf waren sie plötzlich fertig, machten das Licht aus und verließen die Bühne – und ich dachte schon, Mann, der meint’s ernst, der gibt keine Zugaben. Aber natürlich kamen sie alle frisch und in Windeseile umgezogen wieder heraus und gaben noch mal richtig Gas. Dann verschwanden sie erneut und das Publikum musste noch ein bisschen toben, bis sie zum fulminanten Lollipop-Finale ausholten. Das Intro spielten sie mit verteilten Rollen auf riesigen Blechmülltonnen – es war ohrenbetäubend, genial und atemberaubend, vor allem weil sich das Tempo zum Ende hin immer mehr steigerte. Er hat wirklich alles gegeben und man ging befriedigt, mit klingenden Trommelfellen und einem Hauch von Wehmut im Gepäck, weil man ihn nicht mit nach Hause nehmen durfte.

Zum Trost habe ich im Auto als erstes die Mika-CD eingeschoben, denn wer glaubt, dass ich nach so einem Konzert mikasatt gewesen wäre, der hat sich gründlich geirrt. Und wenn er wiederkommt, ratet mal, wo ich dann bin?


MIKA in Wiesbaden
George
joeli
Okay, ich habe mich bekehren lassen. Das neue Album gefällt mir sehr, so sehr, dass ich es den ganzen Tag rauf- und runterhören kann, und jetzt will ich ihn auch mal live erleben (nachdem ich Freddy nun leider doch um ein paar Jahre verpasst habe).
Gibt es hier zuuufällig jemanden, der am Sonntag (21.03.) auch auf das Mika-Konzert nach Wiesbaden geht/fährt/beamt? Meine Freundin hat mich schon vorgewarnt, dass ich wahrscheinlich die einzige Erwachsene unter lauter kreischenden 12-Jährigen sein werde ... (wer hat eigentlich behauptet, ich sei erwachsen?). Der Vorteil an 12-Jährigen ist natürlich, dass ich sie vermutlich locker überrage und so eine ungetrübte Aussicht auf das Sahneschnittchen habe. Zu irgendwas außer Hochwasserhosen und zu kurzen Blusen müssen 181 cm schließlich gut sein ^^
Ob man das Gekreische eigentlich mit Sirupbonbons in den Griff bekommt? Ich könnte mir vorsorglich die Taschen damit vollstopfen und sie an die Umstehenden (zwangs-)verteilen - ich möchte ja eigentlich die Musik hören, nicht das hysterische Gequietsche sexuell unausgelasteter Teenager.
Also, wäre schön, wenn man sich sähe. Ansonsten gibt es nächste Woche einen ausführlichen Erfahrungsbericht von einer inzwischen schon mächtig von Vorfreude gepackten
Joeli.

Schreibhemmung
dreamy
joeli
Music - John Miles - still makes my heart beat faster whenever I hear it, after all those years.

Fußball, Weiße Riesen und Rote Zwerge, oder waren die blau?
George
joeli
Nein, ihr werdet hier nichts über die heutige Bremer Schmach zu lesen bekommen. Erstens haben diejenigen, die es interessiert, vermutlich selbst mitgelitten (oder mitgejubelt, so sie denn auf Wolfsburger Seite waren), zweitens haben die anderen, also die Fußball-Verweigerer, ihre Zeit mit anderen sinnvollen Dingen verbracht und keine Lust, sich jetzt irgendeine unqualifizierte Spielanalyse reinzuziehen (die ich gar nicht geben kann, weil ich in dieser Zeit meinen Garten gepflegt habe). Genau genommen interessiert mich die Bundesliga genausoviel wie die Champignon-Liga, oder wie das heißt.

Fußball, das ist eine spannende Sache, wenn man am Feldrand steht und den eigenen Zwerg anfeuert - nicht, ob die Brasilianer von der einen deutschen Mannschaft besser waren als die von der anderen. Unsere D-Jugend hat nach einem ziemlich miesen Saisonbeginn, wo sie sich praktisch von jedem haben verkloppen lassen, die letzten sechs Spiele in Folge gewonnen, sogar gegen die bis dahin ungeschlagenen Tabellenführer. Jawohl! Zweimal sogar. Hin und rück. Das Wunder von Kläämschd (wie die Eingeborenen das heimatliche Kaff liebevoll in breitester Odenwälder Mundart verunzieren). Zwar konnte ich nicht dabei sein, aber mein Göttergatte hat mir (atemlos und mit den Nerven runter) einen umfassenden Bericht über dieses letzte Spiel und die glänzende Leistung unseres gemeinsamen Sprösslings gegeben. Wir sind stolz wie Oskar. Er hat das Siegtor erzielt.

Als die Clementine uns noch jeden Tag kurz vor achtzehn Uhr weis(s)machen wollte, dass Ariel nicht nur sauber, sondern sogar rein wäscht, war auch der Weiße Riese von der Konkurrenz nicht faul. Er hat diese Fußballmama beglückt, die wonniglich mit den Bettüchern um die Wette strahlte und dabei ihre ca. 1,5 km lange Wäscheleine voller makellos sauberer Fußballtrikots begutachtete. Als Mitglied eines völlig fußballerfreien Haushalts konnte ich mich damals nur wundern. Wieso muss die Gutste so viele Trikots waschen? Und warum strahlt sie so darüber, dass ihre (volle) Leine so lang ist? Nun ja, inzwischen weiß ich es.

Seit mein Zwerg Großfeld spielt, ist die Waschlast ja auf mehrere Rücken verteilt, was einerseits den Vorteil hat, dass man nicht mehr so oft drankommt, andererseits den Nachteil, dass es jetzt dafür auch doppelt so viele Trikots, Hosen und Stutzen sind wie früher. Der Satz "Mama, du musst übrigens unsere Trikots heute noch waschen, die brauchen wir nämlich morgen wieder" macht auch vor heiligen Feiertagen nicht halt (Gottseidank ist der Schlumpf inzwischen nicht nur größer, sondern manchmal auch schlauer als früher und sagt sowas am Donnerstagmorgen, nicht erst abends beim Schlafengehen).
Hier zeigt sich jedoch selbst im trüben Licht meiner 60-Watt-Waschküchenglühbirne, dass auch der Weiße Riese mit seiner ergiebigen Waschkraft an Grenzen stößt, wenn es um Gras- und Erdflecken auf weißen Trikots und Stutzen geht. Von wegen! Mir ist ehrlich gesagt schleierhaft, wieso jemand sowas kauft - wieso jemand sowas herstellt! Weiße Stutzen! Gaga?

Als ich die Trikots tags darauf, glücklicherweise rechtzeitig trocken, von der Leine nahm, musste ich aber doch staunen. Diese Teile sind so groß, die würden auch Mr. Proper passen. Und der ist ziemlich groß. Im Gegensatz zu einigen unserer Spieler ...
Und wieder ist ein Rätsel gelöst. Das Wunder von Kläämschd hat eine einfache und plausible Erklärung: Die Jungs sind endlich so weit gewachsen, dass sie nicht mehr über den Saum ihrer Hemden stolpern ;-)

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